Kyu-Prüfung am 25.07.2011
Am Tag der großen UKD Anfänger- und Kyu Prüfung waren neben den Prüfern und den Prüflingen auch deren Trainer, Freunde und Bekannte sowie UKD Publikum anwesend und schufen so eine vertraute und angemessene Atmosphäre. Die 10 Prüflinge für den 8.Kyu waren etwas aufgeregt aber hoch motiviert, haben sie doch in den Wochen seit der Prüfungsvorbereitung bis zu 4 mal die Woche trainiert. Aber diese Zusatzeinheiten haben viel gebracht, wie sich in den folgenden knapp 2 Stunden zeigte. Ian begrüßte alle und fragte in Zweier-Gruppen das Kihon ab. Jedes Paar „durfte“ dann immer noch eine Technik wiederholen. Wie immer kitzelte er auch mehr Kampfgeist und Kime aus den Prüflingen heraus. Letztlich auch in der Gruppe zu fünft und dem Weißgurt-Programm, das er ebenso auf die Agenda setze. Beide Kata - Taikyoku Shodan und Heian-Shodan waren als nächstes dran. Der Ablauf saß sicher bei beiden Formen. Am Ende zeigten die Karatekas ihr Bunkai für den Gedan-Barei, den Age-Uke, den Shuto-Uke und den Tettsui - alles Elemente aus der Heian Shodan. Die Rückfragen Ians dazu konnten gut pariert werden. Wichtig war jede Anwendung auch mit einem Abschluss zu versehen; sei es ein Schlag, Tritt oder Wegschubbsen, um damit auch zu zeigen, wie es in einer tatsächlichen Gefahrensituation angewandt werden kann. Wichtig war und ist dem Prüfer, dass die Karateka verstehen, was sie da tun und nicht einfach die Technik runterrennen. Ganz zum Schluß konnte jeder der wollte noch was zeigen, was ihm wichtig war oder im Vorfeld nicht so ganz klappte - diese Chance nutze der eine und die andere. Alle bestanden - Gratulation zum 8.Kyu - eine super Leistung!
Die Farbgurte traten zum Kihon jeweils in Dreier-Gruppen an und durften sich jeweils noch spontan eine Technik/eine Kombination ausdenken, was gar nicht so einfach ist, aber von allen gut gemeistert wurde.
Die Kata wurde jeweils einzeln vorgetragen. Nach Auswahl bzw. Ansage der Prüferin folgte eine zweite Kata aus dem bisherigen Repertoire - gut, dass Alle fleissig geübt hatten, auch wenn der ein oder andere eine Ehrenkata vortragen durfte |